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Brückenbauer in die Unsterblichkeit



Wir wollen dieses Mal eine der vielen Parabeln wiedergeben, die Divaldo Franco (siehe unter Menupunkt "Soziales") an seinen Vorträgen erzählt.

Einmal teilte er die Menschen in Brückenbauer und Mauerbauer ein. Letztere machen alles schwierig, sind nie bereit für etwas, sehen nur das Negative. Erstgenannte dagegen überwinden Schluchten, sind offen und bereit.


So ging es einem Mann, der an einen Ort kam, wo es viele Kreuze gab. Vor ihm war eine lange Schlange anderer Menschen, die sich weiter vorne von einem Engel eines der Kreuze geben liessen, das sie anschliessend den Berg hoch trugen. Als die Reihe an ihm war, sein Kreuz entgegen zu nehmen, da bekam er seiner Meinung nach ein ausserordentlich grosses Kreuz. Murrend nahm er es entgegen und machte sich auf den Weg, den Berg hoch.

Das Kreuz war gross und schwer und er pfutterte und fluchte und ärgerte sich ungemein. Und das umsomehr, als ihn zahlreiche andere überholten, die seiner Ansicht nach kleinere und leichtere Kreuze trugen, ja teilweise lächerlich kleine Kruzifixe.


Da kam er an einer Sägerei vorbei. Und es kam ihm eine Idee, die ihn frohlocken liess: Kurzerhand betrat er die Sägerei und liess einen grossen Teil seines Kreuzes absagen. Mit Freude und Leichtigkeit macht er sich weiter auf den Weg, den Berg hoch. Fröhlich pfeifend überholte er lauter andere Menschen mit ihren Kreuzen. Es ging wunderbar leicht und bald erreichte er den Gipfel, wo Petrus wartete.


Nun war da aber eine Schlucht zwischen Petrus und ihm und er rief Petrus zu, wie er es denn bewerkstelligen könne, dass er zu ihm, Petrus, gelange. Petrus rief zurück: „Benütze dein Kreuz als Brücke.“ Was der Mann tat. Aber oh weh: Das Kreuz war zu kurz.

„Geh zurück zur Sägerei und hol den anderen Teil deines Kreuzes!“, rief Petrus.


Lasst uns Brückenbauer sein.

Bemühen wir uns, dass unser eigenes Kreuz leicht ist. Tragen wir es mit Freude und im Wissen, dass es unser Instrument, unsere Brücke zur Erhabenheit ist.


Ziel des Lebens ist die Unsterblichkeit. So, wie wir unsere Brücke im Diesseits bauen, so kommen wir im Jenseits an. Damit wir im Jenseits glücklich sind, müssen wir es im Diesseits sein.


Lasst uns glücklich sein und heute damit beginnen!

In diesem Sinne möchten wir dich einladen, eine Lichtbrücke der Freude an unserem nächsten Lichtabend zu bauen. Er findet statt am:


  • Donnerstag, 18. März 2021, ab 19 Uhr


Wie immer bitte anmelden über die Homepage oder per Mail vihuma@bluewin.ch



Herzliche Grüsse

Victoria & Hubert