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Alles, was es braucht...

  • Autorenbild: VIHUMA
    VIHUMA
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Heute, 1. März, beginnt der Frühling. Meteorologisch zumindest. Und die Temperaturen der letzten Tage haben das ihrige dazu beigetragen, dass man sich Mitten im Frühling wähnte.

Voller Freude wartet man auf das Kommende. Und spürt gleichzeitig eine leise Ungeduld darüber, dass es noch nicht so weit ist und noch ein Weilchen dauert, bis endlich die ganze Pracht da ist.

 

Freude auf das Kommende und eine leise Ungeduld, dass es noch nicht so weit ist.

 

Zu dieser Stimmung passt eine Geschichte von Rachel Naomi Remen*, einer jüdischen Ärztin und Autorin:

 

Ihr Grossvater brachte ihr eines Tages einen kleinen Pappbecher. Sie schaute hinein, erwartete irgendeine Überraschung, fand aber nur Erde darin. Auf ihre Enttäuschung reagierte er damit, dass er ihr einen kleinen Teekessel mit Wasser gab und sagte: “Wenn Du versprichst, jeden Tag etwas Wasser in den Becher zu giessen, dann wird vielleicht etwas geschehen.”

Die Vierjährige versprach es begann, eifrig und voller Neugierde dieser Aufforderung nachzukommen. Mit der Zeit fiel es ihr aber immer schwerer, weiter zu machen, weil sich nichts tat.

 

Mit der Zeit fällt es immer schwerer weiter zu machen, weil sich nichts tut.

 

Nach einiger Zeit bereute das Mädchen ihr Versprechen fast schon ein wenig, machte aber trotzdem weiter. An manchen Tagen vergass es sogar, Wasser in den Becher zu geben, und stand extra nochmals auf, um der Pflicht nachzukommen.

Eines Tages zeigten sich zwei kleine grüne Blätter, die von Tag zu Tag grösser wurden. Als das Mädchen ihrem Grossvater das Wunder zeigte, erklärte er ihr, dass das Leben überall sei, versteckt an den unwahrscheinlichsten Orten.

Die Vierjährige strahlte: “Und es braucht nur ein bisschen Wasser, Grossvater?”. “Nein”, antwortete ihr Grossvater und legte ihr die Hand auf den Kopf. “Alles, was es braucht, ist Deine Zuverlässigkeit.”

 

Alles, was es braucht, ist Deine Zuverlässigkeit.

Die Geschichte des Grossvaters ist mit dem Blick auf die Zuverlässigkeit erzählt. Wie bei einer frühlingshafte Blumenwiese lassen sich aber auch viele andere Aspekte daraus sammeln: Geduld, Zuversicht, Hingabe, Hoffnung….


Wir wünschen Dir ein fröhliches Sammeln und laden Dich ein zu unserem nächsten Lichtabend. Er findet statt am:

 

  • Donnerstag, 19. März, ab 19 Uhr

 

Wie immer bitte anmelden über die Homepage oder per Mail info@vihuma.net

 


Herzliche Grüsse 

Victoria & Hubert


* Rachel Naomi Remen, "Aus Liebe zum Leben"

 
 
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